Lange Blütezeit sorgt für Freude im Sommer
Ein großer Vorteil der prachtkerze ist ihre ausdauernde Blütezeit. Von Juni bis in den Herbst hinein zeigt sie ihre zarten Blüten, die weiß, rosa oder auch leicht gelb sein können. Die Blütenstände der prachtkerze wachsen an dünnen, aber stabilen Stielen und sehen fast aus wie kleine Kerzen. In Gruppen gepflanzt, entsteht ein luftiges Bild im Beet. Schmetterlinge und Bienen lieben die prachtkerze, weil sie viel Nektar bietet. Dadurch unterstützt die Pflanze auch die Artenvielfalt in der Umgebung. Wer die prachtkerze regelmäßig gießt, kann besonders lange Freude an der Blüte haben.
Pflegeleicht und anpassungsfähig im Garten
Viele Menschen schätzen die prachtkerze, weil sie wenig Pflege braucht. Sie wächst am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten und kommt mit unterschiedlich viel Wasser zurecht. Selbst heiße, trockene Tage machen ihr meist nichts aus. Lediglich Staunässe verträgt sie nicht gut, deshalb ist ein lockerer, durchlässiger Boden ideal. Im Frühjahr sollte die prachtkerze zurückgeschnitten werden, damit sie wieder kräftig austreibt. Auch Dünger benötigt sie kaum, denn zu viele Nährstoffe machen die Pflanze weich und weniger standfest. Schnecken meiden die prachtkerze meist, was sie besonders beliebt bei Gärtnern macht.
Vielseitige Möglichkeiten zur Gestaltung
Mit der prachtkerze lassen sich viele Ideen verwirklichen. Besonders oft wird sie in Staudenbeeten eingesetzt, weil sie andere Pflanzen gut ergänzt. Ihre Form passt gut zu filigranen Gräsern, kleinen Rosen oder Lavendel. Auch auf dem Balkon oder in einem Kübel macht die prachtkerze eine gute Figur. Dort sorgt sie auch auf kleiner Fläche für helle Akzente. Wer gerne Schnittblumen mag, kann die langen, blühenden Stiele der prachtkerze auch für frische Sommersträuße verwenden. Sie halten lange in der Vase und bringen Leichtigkeit in die Wohnung.
Vermehrung und Standort für die prachtkerze
Die prachtkerze lässt sich einfach vermehren. Entweder kann man Samen aus den verblühten Rispen sammeln und im Frühjahr aussäen, oder man trennt im Herbst vorsichtig Teile der Wurzel ab. Auch im Topf ist die prachtkerze mehrjährig, wenn sie im Winter frostfrei steht. An einem sonnigen Ort mit durchlässiger Erde wächst sie besonders gut. Sie braucht dann nur wenig Pflege. Im Beet sollte auf genügend Platz geachtet werden, denn die prachtkerze bildet breitere Polster und benötigt Raum zum Wachsen.
Die wichtigsten Fragen zur prachtkerze
-
Wann sollte die prachtkerze geschnitten werden? Die prachtkerze wird am besten im Frühjahr zurückgeschnitten. So treibt sie im neuen Jahr gesund wieder aus.
-
Ist die prachtkerze giftig für Haustiere? Die prachtkerze ist nicht giftig und kann ohne Sorge in Gärten mit Haustieren gepflanzt werden.
-
Wie lange blüht die prachtkerze? Die prachtkerze blüht von Juni bis in den Herbst hinein und bringt dabei viele neue Blüten hervor.
-
Worauf sollte man beim Gießen der prachtkerze achten? Die prachtkerze mag keine Staunässe. Der Boden sollte locker sein, damit das Wasser gut abfließen kann.
-
Kann die prachtkerze im Kübel wachsen? Die prachtkerze wächst auch im Kübel sehr gut, solange ausreichend Sonne vorhanden ist und das Wasser abläuft.
