Ambrosia: Eine Pflanze verursacht Probleme für viele Menschen

Was ist Ambrosia und warum gibt es sie bei uns?

Ambrosia ist eine Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika kommt. Seit einiger Zeit wächst Ambrosia auch vermehrt in Deutschland. Die Pflanze wird auch Beifußblättriges Traubenkraut genannt. Sie sieht wie ein Unkraut aus und ist meist unscheinbar. Doch für viele Menschen ist Ambrosia ein großes Problem, weil sie sehr starke Pollen produziert. Die kleinen Samen dieser Pflanze werden durch den Wind weit verbreitet. Deshalb trifft man Ambrosia mittlerweile an vielen Stellen in Deutschland, besonders an Straßenrändern, auf Feldern, Baustellen und in Gärten.

Ambrosiapollen können Allergien auslösen

Das größte Problem bei Ambrosia ist der Pollen. Wenn Ambrosia blüht, setzt sie massenhaft Pollen frei. Viele Menschen reagieren auf diesen Pollen allergisch. Schon wenige Pollenkörner reichen, um Symptome wie juckende Augen, Niesen, Husten oder eine laufende Nase auszulösen. Bei manchen Menschen verschlimmert sich der Heuschnupfen stark. Sogar Asthmaanfälle sind möglich. Die Pollensaison beginnt oft schon im Juli und kann bis Oktober andauern. Das ist viel länger als bei den meisten anderen Pflanzen, die Allergien auslösen. Wissenschaftler schätzen, dass durch Ambrosiapollen die Zahl der Allergiker weiter ansteigen kann.

Ambrosia erkennen und im eigenen Garten bekämpfen

Wer Ambrosia im Garten oder auf öffentlichen Flächen sieht, sollte die Pflanze unbedingt entfernen. Ambrosia hat gezackte Blätter, die an Karottenkraut erinnern. Die Pflanze wird meist zwischen 30 Zentimeter und einen Meter hoch. An der Spitze bildet sie grüne Blütenstände, aus denen später die Pollen kommen. Damit Ambrosia keine Pollen mehr bildet, sollte sie frühzeitig entfernt werden. Am besten zieht man Handschuhe an und reißt die Pflanze samt Wurzel vorsichtig heraus. Dann steckt man sie in einen geschlossenen Beutel und gibt sie zum Hausmüll. Ambrosia gehört auf keinen Fall in den Kompost, weil die Samen dort weiter überleben können.

  • Achtung: Wenn man auf Ambrosiapollen allergisch reagiert, sollte man eine Maske oder Schutzbrille tragen, um Haut und Atemwege zu schützen.

Was Städte und Gemeinden gegen Ambrosia tun

Viele Städte und Gemeinden sind aufmerksam geworden und versuchen, die Ausbreitung von Ambrosia zu stoppen. Sie lassen befallene Flächen regelmäßig kontrollieren. Besonders an Straßen und auf Feldern wird nach der Pflanze gesucht. Wer Ambrosia entdeckt, kann dies bei der Stadtverwaltung melden. Manche Orte bieten spezielle Hotlines oder Internetseiten dafür an. Wenn viele Menschen mithelfen, kann verhindert werden, dass sich die Pflanze noch weiter ausbreitet. Experten empfehlen, befallene Flächen oft zu mähen, damit keine Blüten und Samen entstehen. Landwirtschaft und Gartenbau achten ebenfalls zunehmend auf das Problem. Nur wenn die Ausbreitung gestoppt wird, können weniger Menschen unter der Pflanze leiden.

Häufige Fragen zu Ambrosia

Wann blüht Ambrosia in Deutschland?
Ambrosia blüht in Deutschland meist ab Juli. Die Blütezeit kann bis Oktober dauern. In dieser Zeit gibt die Pflanze besonders viele Pollen in die Luft ab.

Wie kann man Ambrosia sicher entfernen?
Um Ambrosia sicher zu entfernen, sollte man Handschuhe und eventuell eine Maske tragen. Die Pflanze wird am besten samt Wurzel herausgerissen und fest verschlossen im Hausmüll entsorgt, nicht auf den Kompost.

Wo findet man Ambrosia am häufigsten?
Ambrosia wächst vor allem an Straßenrändern, auf Baustellen, an Bahndämmen und in verwilderten Gärten. Sie breitet sich oft dort aus, wo viel Erde bewegt oder offene Flächen sind.

Was tun, wenn man gegen Ambrosiapollen allergisch ist?
Wenn man auf Ambrosiapollen allergisch ist, sollte man die Blütezeit meiden, Fenster geschlossen halten und draußen eine Sonnenbrille tragen. Im Zweifel kann ein Arzt helfen oder spezielle Medikamente verschreiben.